Mittwoch, 25. August 2010

Ping-Party in Unlingen am 21.8.2010

Vor einigen Wochen erhielten wir von Done (Anton Munding) eine Einladung zur Ping-After-Rallye-Party am 21.8.2010 in Unlingen. Obwohl Unlingen nicht gerade in nächster Nähe von Graz liegt, mussten wir nicht lange überlegen um uns zur Teilnahme an der Party zu entschießen. Mit den Pinguinen hatten wir so eine super Fahrgemeinschaft ab Syrien und wie oft ergibt sich schon die Möglichkeit alle wieder zu sehen?

Die Party fand in Unlingen (Baden Württemberg) auf dem Gelände von Dones Tischlerei statt. An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an Done für die Einladung und das für uns hergerichtete Gästezimmer.

Leider haben wir viel zu wenig fotographiert :(





Mittwoch, 11. August 2010

Artikel der Grazer Woche am 11. August 2010 über uns :)

Nachdem letzte Woche eine Reporterin von der Grazer Woche (Katharina Pruegger) mit mir Kontakt aufgenommen hatte wegen der Rallye im Mai, erschien heute ein Artikel über Jakob und mich in dieser Zeitung:

Dienstag, 18. Mai 2010

Zurück in die Heimat

Heute war es dann soweit. Wir verließen unser Hotel in Amman in Richtung Flughafen und ein paar Stunden später landeten wir in Friedrichshafen. Es gab einen herzlichen Empfang für uns alle, mit Blaskappelle, rotem Teppich und natürlich Freibier für alle. Jakob durfte sogar einmal die begehrte Trophäe das "Kamel" halten, welches ein gemischtes Team aus Deutschland und der Schweiz mit einem Subaru Justy gewinnen konnte.

Anschließend machten sich alle Ralleyeteilnehmer auf die letzte Etappe: "Nach Hause". Morgen um ca 7.00 Uhr werden wir wieder in Graz sein, nach einer langen Nacht im Zug.

Wir haben viel gesehen und viele sehr nette und gastfreundliche Menschen kennengelernt. Es war einfach genial.

unsere Rucksäcke sind nach dem Packen fast geplatzt


Auschecken im Hotel

    

zwar haben wir nicht gewonnen, aber einmal die Trophäe halten zu dürfen ist auch sehr schön


das ist er also, der Internationale Flughafen von Amman


die Sondermaschine nach Friedrichshafen ist schon startklar


Empfang mit rotem Teppich und Blasmusik - wir sind wieder "daheim"


nun heißt es warten - immerhin konnten wir es verhindern, dass wir unsere Rucksäcke in Amman komplett auspacken mussten und mir die Batterien für die Kamera weggenommen wurden, so hält sich das Chaos nun in Grenzen


ja, da sind wir wieder


zum Schluss noch ein Abschiedsbier mit den Wüstenpinguinen, dann müssen wir zum Zug - von Friedrichshafen geht über Lindau mit dem Schlafwagen zurück nach Graz

Sonntag, 16. Mai 2010

Die Siegerehrung

Heute ist unser letzter Abend in Jordanien. Der krönenden Abschluss ist die Siegerehrung beim Empfang der jordanischen Prinzessin. Wir sind 4. geworden und haben eine Medaille bekommen.
Morgen gehts dann mit dem Flieger nach Friedrichshafen.

wir haben zwar nicht gewonnen, aber dennoch gab es am Ende Urkunden und Medaillen 


hier die Wüstenpinguine bei der Siegerehrung


die Militärkapelle sorgte für Unterhaltung und versuchte sich dabei auch in recht ausgefallenen Musikstücken - selbst, wenn sie nicht jeden Ton richtig getroffen haben, gefallen hat es uns trotzdem


das Buffet war recht aufwendig gestaltet und reichlich bestückt - aber nicht lange offen, man begann es still und leise gegen 22 Uhr wieder wegzuräumen, warum auch immer...wer Alkohol trinken wollte, wurde enttäuscht, den gab es nämlich bei dieser Veranstaltung nicht


immer mit dabei Antons Huhn


zuvor hatten wir noch die Möglichkeit das königliche Automobilmuseum zu besuchen - unter anderem kann man dort dieses Schmuckstück bewundern


Bevor wir aber zur Siegerehrung fuhren, räumten wir noch den Panda aus. Ganz ehrlich, wir waren ziemlich traurig darüber, denn Jakob hatte sehr viel Zeit in die Reparatur dieses Autos gesteckt und vor allem war es ein treuer Begleiter über viele Kilometer gewesen.




Abschlussfoto!


Nicht ganz begreifen konnten wir, warum mache ihre Autos so demolieren mussten.



Dafür hatten andere wiederum sehr witzige Ideen!

Samstag, 15. Mai 2010

3. Tag der Rundreise

Heute hatten wir eine ziemlich lange Busfahrt hinter uns, dafür wurden wir aber belohnt und haben Jerash gesehen. Jerash ist das Pompeji des Ostens und sehr gut erhalten. Man kann sich hier ein fast zur Gänze erhaltenes römisches Forum und zwei Theater ansehen. Leider gibt es hier auch sehr viele bettelnde Kinder, die man nur sehr schwer los wird.
Mit schwerem Herzen haben wir heute begonnen unseren Panda auszuräumen, tut ziemlich weh, aber es ist nun langsam an der Zeit das Auto herzugeben, dafür sind wir ja hierher gefahren.


Bevor es nach Jerash gehen sollte, legten wir einen Zwischenstopp bei einer heißen Quelle (Schwefelbad) irgendwo in der Pampa ein, allerdings haben wir davon erst im Bus erfahren. Ganz ehrlich, eigentlich wollte dort keiner hin, doch der Busfahrer ließ sich nicht weichklopfen. So tuckelten wir ganz langsam über Berg und Tal bis wir schließlich am Ziel waren. Wie einladend dieses Bad aussah, kann man bereits hier am ersten Bild erkennen. Dieser Badeausflug war sicher nett gemeint, doch wir dachten uns nur - Hilfe?!


Für einen kleinen Lichtblick sorgten zumindest die üppig blühenden Bougainvillen.



An diesem Tag war das Bad allerdings den Herren der Schöpfung vorbehalten, denn ganz nach der arabischen Lebensweise sind auch die Badeanstalten für Männer und Frauen getrennt. Gibt es wie hier jedoch nur ein Becken, so steht es jeweils an unterschiedlichen Tagen einem bestimmten Geschlecht zur Verfügung. Immerhin reichte das bisschen Wasser, das Becken war nämlich nicht einmal halb voll, aus an diesem heißen Tag das Herz der Badegäste höher schlagen zu lassen.


Warum dieser Bereich nicht zur Verfügung stand, blieb uns verschlossen.


Nach etwa 20 min wollte die ganze Truppe weiterfahren, man hatte genug von diesem zweifelhaften Badespass, doch alle Versuche scheiterten, davon auch unseren Busfahrer zu überzeugen. Immerhin konnte man sich unter diesem Baum im Schatten verkriechen. Die WC-Anlagen wurden lieber nicht benutzt, außer man wäre blind und ohne Geruchssinn in einem gewesen. 


Mhm - soll das etwa die Küche sein?


Danach ging es zum Jordan, der hier nur noch als kleines Rinnsal erhalten ist, so dass man ihn auf den Fotos gar nicht erkennen kann. Das Wasser wird zu einem großen Teil von Israel abgezweigt, der Rest wird dazu verwendet die Dattel- und Bananenplantagen zu bewässern.



Die Grenze zu Israel ist gut bewacht!


Nun sollte es endlich nach Jerash gehen !!!


Am frühen Nachmittag hatten wir es geschafft und erreichten Jerash - in der Truppe war jedoch aufgrund der vielen Verzögerungen schon leichter Unmut ausgebrochen. Beim Kiosk am Eingang zur Ruinenstadt konnten wir uns fürs erste mit einer kühlen Cola und Chips versorgen - tat das gut.


Jerash, genauer die alte Ruinenstadt Gerasa, wird auch als das Pompeji des Ostens bezeichnet - zu Recht! Eigentlich ist diese Sehenswürdigkeit laut Reiseführer nur etwa eine Stunde von Amman entfernt, wir brauchten dafür einen halben Tag. Die Stadt wurde im 2. Jahrhundert vor Christus erbaut und vieles ist noch erhalten bzw wurde liebevoll restauriert. Im letzten Jahrhundert vor Christus wurde die Stadt von den Römern erobert und in das Römische Reich eingegliedert.

Wir starten unsere Tour durch den Hadriansbogen.


Es dauert nicht lange und schon befinden wir uns auf dem Cardo Maximus. Unter einem Cardo versteht man die Hauptachse einer römischen Stadt, sie wurde meist in Nord-Süd-Richtung angelegt (Quelle: Wikipedia).



Auf der Pflasterstraße sind noch gut die Spuren zu erkennen, die die Wägen einst hinterlassen hatten.


Nun befinden wir uns in der Mitte des Forums von Gerasa. 


Im inneren des Zeustempels - welcher noch gut erhalten ist.




Durch dieses Tor gelangt man zum Artemis-Tempel - das Treppensteigen ist aufgrund der Hitze zwar sehr anstrengend, aber der Ausblick lohnt sich.


Im Hintergrund die heutige Stadt Jerash - man beachte die spezielle Optik, die ensteht, wenn man vom Prozessionsweg aus nach unten schaut!


Es ertönt der Ruf des Muezzins - zwei Welten prallen aufeinander, die Reste der antiken Stadt erscheinen dadurch um so mystischer. Den Tempel erreicht man schließlich nach sieben Treppenabschnitten, die jeweils aus sieben Stufen bestehen.


Blick auf die Kolonnadenstraße!


Der Artemistempel!


Ausblick vom Zeustempel auf das Forum!


 Das Südtheater!


ein Brunnen


Überreste eines Hauses


Hier befinden wir uns nun im etwas kleineren Nordtheater. Wie man sehen kann, kommen uns von oben schon zwei Kinder entgegen, sie wollen Geld und lassen uns erst in Ruhe als eine weitere Gruppe von Touristen auftaucht. 



Ein Tausendfüßler - so große gibt es bei uns überhaupt nicht!


Wir verlassen das antike Gerasa durch den Triumphbogen zu Ehren des Kaisers Hadrian.